Musik

Vera Baur: Paul Bekker Eine Untersuchung seiner Schriften zur Musik
Franz Schreker / Paul Bekker: Briefwechsel Hrsg. Christopher Hailey
Paul Bekker: Franz Schreker Studie zur Kritik der modernen Oper
Haidy Schreker-Bures: hören – denken – fühlen Eine kleine Studie über Schrekers Operntexte
Reinhard Ermen: Franz Schreker (1878–1934) zum 50. Todestag
Reinhard Ermen: Musik als Einfall Hans Pfitzners Position im ästhetischen Diskurs nach Richard Wagner
Bernhard Albers: Echnaton. Der Untergang einer Familie

 

 

 

 
Bernhard Albers
Echnaton. Der Untergang einer Familie

Ein Essay
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 83)
48 S., brosch., 2013
ISBN 978-3-89086-453-2 ISBN 3890864538
€ 12,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Inhalt:

I   Echnaton als Künstler

II   Der Sonnengesang des Echnaton

III   Echnaton in der Oper

 
Echnaton als Künstler oder Das Triptychon von Heinz Kreutz

Alle Titel von Bernhard Albers

Weitere Rimbaud-Taschenbücher

 

 

 
Vera Baur
Paul Bekker
Eine Untersuchung seiner Schriften zur Musik

240 S., geb., 1998
ISBN 978-3-89086-831-8 ISBN 3890868312
€ 35,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Jede gegenwärtige Reflexion über Musik wird entscheidend durch die ästhetischen Positionen vergangener Zeiten mitbestimmt. Eine Beschäftigung mit den Anschauungen früherer Denker bedeutet daher immer auch eine Erweiterung des eigenen Bewußtseinsstandes über die Bedeutung von Kunst. Sie ist zudem dann besonders lohnend, wenn der ästhetische Diskurs in einem Maße zentraler Bestandteil des öffentlichen Musiklebens ist, wie dies im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts der Fall war. Einem der an dem Diskurs jener Zeit maßgeblich Beteiligten, Paul Bekker (1882–1937), dem nach dem Urteil Theodor W. Adornos «gescheitesten Musikkritiker in Deutschland zwischen den Kriegen» sind die vorliegenden Untersuchungen gewidmet.

 

 

 
Franz Schreker / Paul Bekker
Briefwechsel

Mit sämtlichen Kritiken Bekkers über Schreker
Hrsg. Christopher Hailey
16 Abb., 420 S., geb., 1994
ISBN 978-3-89086-921-6 ISBN 3890869211
€ 50,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

«Ein wesentlicher Teil der Rezeptionsgeschichte des musikdramatischen Œuvres Franz Schrekers ist mit dem Kritiker Paul Bekker verbunden. Kein Kritiker hat sich so konsequent für Schreker eingesetzt und kein Kritiker sollte so eng mit dem Wirken Schrekers, mit seinen Erfolgen und Mißerfolgen identifiziert werden wie Paul Bekker».

 

 

 
Paul Bekker
Franz Schreker
Studie zur Kritik der modernen Oper (1918)

52 S., brosch., 1983
ISBN 978-3-89086-930-8 ISBN 3890869300
€ 11,-   beim Verlag bestellen
ISBN 3-922322-12-3 ISBN 3922322123
 

 

Ich bin Impressionist, Expressionist, Internationalist, Futurist, musikalischer Verist; Jude und durch die Macht des Judentums emporgekommen, Christ und von der katholischen Clique unter Patronanz einer erzkatholischen Wiener Fürstin «gemacht» worden.

Ich bin Klangkünstler, Klangphantast, Klangzauberer, Klangästhet und habe keine Spur von Melodie (abgesehen von sogenannten kurzatmigen Floskeln neuestens «Melodielein» genannt). Ich bin Melodiker von reinstem Geblüt, als Harmoniker aber anämisch, pervers, trotzdem ein Vollblutmusiker! Ich bin (leider) Erotomane und wirke verderblich auf das deutsche Publikum (die Erotik ist augenscheinlich meine ureigenste Erfindung trotz Figaro, Don Juan, Carmen, Tannhäuser, Tristan, Walküre, Salome, Elektra, Rosenkavalier u.s.f.).

Franz Schreker

 

 

 
Haidy Schreker-Bures
hören – denken – fühlen
Eine kleine Studie über Schrekers Operntexte

79 S., brosch., 3. Aufl. 1983
ISBN 978-3-89086-931-5 ISBN 3890869319
€ 15,-   beim Verlag bestellen
ISBN 3-922322-21-2 ISBN 3922322212
 

 

In meiner Schrift wird der Leser die sonst übliche Inhaltsangabe vermissen. (Wer darauf Wert legt, den verweise ich auf die kürzlich erschienene Studie Werner Oehlmanns im Verlag Lafite: «Schreker und seine Oper») Mir ist es um etwas ganz anderes, etwas ganz bestimmtes zu tun: die Physiognomie des schaffenden Künstlers Schreker ins rechte Licht zu rücken und nachzuweisen, daß seine Weltanschauung sich in anderer Richtung bewegt, als bisher angenommen wurde. So hoffe ich auch, daß es mir gelingen wird, seinen Bühnengestalten einen neuen, für manche vielleicht sogar befremdenden «Steckbrief» auszustellen. Ich bediene mich dabei der in meiner Lehrzeit an der Berliner Staatlichen Schauspielschule erworbenen Kenntnisse, die es mir zur Aufgabe machten, den Untergründen der Handlungsweise der darzustellenden Personen nachzuspüren.

Haidy Schreker-Bures

 

 

 
Reinhard Ermen (Hrsg.)
Franz Schreker (1878–1934)
zum 50. Todestag

Vorwort von Haidy Schreker-Bures und Reinhard Ermen
Beiträge von Sieghart Döhring, Frank Reinisch, Hans Joachim von Kondratowitz, Jens Malte Fischer, Reinhard Ermen, Rudolf Stephan, Peter P. Pachl, Eckhardt van der Hoogen, Michael Struck-Schloen, Manfred Haedler
Enthält Diskographie, Auswahlbiographie, Werkverzeichnis
IXX+179 S., brosch., 1984
ISBN 978-3-89086-999-5 ISBN 3890869998
€ 25,-   beim Verlag bestellen
ISBN 3-922322-24-7 ISBN 3922322247
 

 

Lieber Freund, wir beide stammen aus jener guten, alten Zeit, wo die unsympathischen Menschen sich als solche kenntlich machten, indem sie uns «Neutöner» nannten, Wie sollen wir uns in einer Gegenwart zurechtfinden, wo sie uns «Romantiker» heißen?
(…)
Dürfen wir nicht damit rechnen, daß auch die, denen wir heute als Romantiker nichts mehr zu sagen haben (was sie brauchen konnten, haben sie längst gestohlen) in weiteren zehn oder zwanzig Jahren dort sein werden, wo die Gegner unserer Jugend von allem Anfang an hingehört haben?
Jedenfalls: wir können scheinbar warten; wir können uns das leisten.
Auf Wiederhören in zwanzig Jahren!

Dein
Arnold Schönberg
7. März 1928
Anbruch X. Jg. Nr. 3/4 1928

 

 

 
Reinhard Ermen
Musik als Einfall
Hans Pfitzners Position im ästhetischen Diskurs nach Richard Wagner

1 Abb., 204 S., fadengeh. Brosch., 1986
ISBN 978-3-89086-940-7 ISBN 3890869408
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Reinhard Ermen vermittelt in seiner Darstellung wichtiger ästhetischer Probleme nach Wagner die weitverzweigte Materie in einer anschaulichen Sprache. Die hier aufgeworfenen künstlerischen Existenzfragen, angesiedelt zwischen Musik und Drama, spiegeln sich beispielhaft in Hans Pfitzner (1869–1949) und werden so darstellbar.

 

 

 

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