Kunst

K. O. Götz: Spuren der Maler  Lyrische Texte
K. O. Götz: Erinnerungen Bde. I – IV
K. O. Götz: Im Labyrinth einer Revolte
Yves Bonnefoy: L'encore aveugle / Der noch Blinde  Gedichte (franz./deutsch)
J. Ramirez Soto Mayor, Guadalupe Amor, C. Martinez Lamarque: Gedichte  (span./deutsch)

Otto Greis: 1953. 75 Modulationen mit Fleck und Strich  Bildermappe
Otto Greis: Bildwirklichkeit und Poesie  Über Malerei
Otto Greis: Die Malerei am Ende?  Ein Gespräch
Otto Greis: Zeichnungen
Otto Greis: Aufbruch in eine neue Bildwirklichkeit
Otto Greis: Poesie der Malerei  Aufzeichnungen und Briefe

Heinz Kreutz: Interview mit Kirsten Kretschmann-Muche
Heinz Kreutz: Farbe ist Wolke und Stein  Über Malerei
Heinz Kreutz: Holzschnitte
Bernhard Albers: Echnaton als Künstler oder Das Triptychon von Heinz Kreutz

Bernard Schultze: Über Malerei

Osiris Heft 2 Schwerpunktthema «Quadriga»-Künstler

Albrecht Fabri: Reden zu Ausstellungen von Hann Trier

Paul Good: Heraklit in Kunst und Philosophie  Drei Beispiele: Hoehme / Meister / Nietzsche

Werner Schmalenbach: Zwei Reden über Emil Schumacher

László Lakner: Köpfe und Schädel
Joachim Sartorius: Was im Turm begann

Dagmar Nick: Trauer ohne Tabu

Francisco Tanzer / Max Uhlig: Zeichen und Zeilen

Theresia Schüllner: Bilder und Objekte zum Werk von Claude Vigée

Bibliothek des Blicks:
Bd. 1: Peter Weiermair: Die Sammlung E.J.
Bd. 2: Will McBride: Situationen / Projekte  Ein Fotobuch
Bd. 3: Wilhelm von Gloeden, Guglielmo Plüschow, Vincenzo Galdi: Aktphotographien um 1900
Bd. 4: Herbert Tobias: Männer-Fotografien aus der Sammlung Pali Meller Marcovicz

Ekkehard Hieronimus: Photographie als Beschwörung
Bernhard Albers: Ich ist ein anderer  Rimbaud · George · Fichte

 

 
Otto Greis
Poesie der Malerei

Aufzeichnungen und Briefe (1952–1999)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 82)
64 S., brosch., 2013
ISBN 978-3-89086-431-0 ISBN 3890864317
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Otto Greis, geboren 1913 in Frankfurt am Main. Er studierte dort Malerei von 1934 bis 1938, danach längerer Aufenthalt in Friesland bis 1940. Kriegsdienst von 1940 bis 1944. 1945 begegnet er Ernst Wilhelm Nay. Erste informelle Bilder entstehen 1951/52, Kontakte in Paris, seitdem dort längere jährliche Aufenthalte. 1952 Quadriga-Ausstellung in Frankfurt am Main mit K. O. Götz, Heinz Kreutz und Bernard Schultze. 1957 übersiedelt er nach Paris. 1984 Übersiedlung nach Ockenheim am Rhein, wo er 2001 stirbt.

Die Malerei von Otto Greis wird von dem Anspruch geleitet, die gegebene Fläche des Bildträgers im Bild selbst aufzulösen. Diese Vorstellung formuliert er 1960 in einem Brief an den Kunsthistoriker Karlheinz Gabler: «Viele Maler hören dort auf, wo das Problem der Malerei beginnt, bei der Durchdringung mit der dritten Dimension.» Doch nicht erst ab den 60er Jahren widmet sich Greis Problemen des «Raumkörpers», so der von ihm gewählte Begriff. Vielmehr begleitet ihn dieser als Grundton beständig und findet in den deutlich wechselnden stilistischen Phasen unterschiedliche Ausformungen.

 
Weitere Rimbaud-Taschenbücher

 

 

 
Theresia Schüllner
Bilder und Objekte
zum Werk von Claude Vigée

Mit Beiträgen von Anne Mounic, Helmut Pillau,
Maryse Staiber, Alexandra Sucrow
16 meist farb. Abb., 64 S., fadengeh. Klappenbr., 2012
ISBN 978-3-89086-459-4 ISBN 3890864597
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Das gesamte poetische Œuvre Claude Vigées, der – 1921 in Bischwiller im Unterelsass geboren – auf drei Kontinenten gelebt hat (in den Vereinigten Staaten von 1942 bis 1960, in Jerusalem von 1960 bis 2001, anschließend nur noch in Paris), erschien 2008 unter dem Titel «Mon heure sur la terre» (Galaade). Es ermöglicht seinen Lesern, im Dichterwort Umfang und Atem dieser langen beklemmenden Zeit zu ermessen, die Ereignisse und deren Schilderungen – die Widerstandsbewegung in Toulouse, dann das Exil und die langen, in Amerika verbrachten Jahre, bis schließlich Jubel und zugleich Bedrohung in Israel gefunden wurden. …

Das poetische Werk Claude Vigées stellt sich als untrennbare Einheit von Leben und der Reflexion über seine Schwierigkeiten, seine Umbrüche und Grausamkeiten dar. …

L’Association des Amis de l’Œuvre de Claude Vigée gibt jährlich eine Zeitschrift heraus; ihre dritte Nummer erscheint im Januar 2012. http://revuepeut-etre.fr

Anne Mounic

 

 

 
Bernhard Albers
Ich ist ein anderer

Rimbaud · George · Fichte
20 Abb., 64 S., Klappenbrosch., 2012
ISBN 978-3-89086-458-7 ISBN 3890864589
€ 18,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Inhalt:

Prolog    Ein Komponist und sein Mäzen
         Wagner und Ludwig II.

1. Kapitel    Eine Zeit in der Hölle
         Rimbaud und Verlaine

Exkurs 1    Das klassische Leben
         Wilhelm von Gloeden

2. Kapitel    Die Zwillingsbrüder
         George und Hofmannsthal

Exkurs 2    Die Wonnen der Gewöhnlichkeit
         Thomas Mann

Exkurs 3    Das Doppelgrab I
         Hans Henny Jahnn

Exkurs 4    Das Doppelgrab II
         Julien Green

Exkurs 5    Wir können nicht lieben
         Rolf. Angestellter

3. Kapitel    Eine glückliche Liebe
         Fichte und Mau

Epilog    Ein Komponist und seine Stimme
         Britten und Pears

 
Arthur Rimbaud
Wilhelm von Gloeden
Stefan George
Thomas Mann
Hans Henny Jahnn
Hubert Fichte

Alle Titel von Bernhard Albers

 

 

 
Bernhard Albers
Echnaton als Künstler

oder Das Triptychon von Heinz Kreutz
Versuch einer Annäherung
(Über Malerei Bd. 8)
32 meist farb. Abb., 64 S., Klappenbrosch., 2011
ISBN 978-3-89086-508-9 ISBN 3890865089
€ 22,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Zum ersten Mal in der Geschichte ändert ein Pharao seinen Geburtsnamen in Echnaton, «einer, der wirksam ist für Aton» und übernimmt die persönliche Verantwortung inform von Richtlinien für ein Gesamtkunstwerk.

Große Teile des Gesamtkunstwerks Echnatons sind nach über dreitausend Jahren wie durch ein Wunder, von Naturgewalten unbeschadet, strahlend wieder auferstanden. Herrlich erhalten in den Pylonen Karnaks, im Sand von Amarna und im Grab Tutanchamuns. Wieder ist ein Versteck der Alten Welt entzaubert.

Was wir dagegen hinterlassen, hat keinen ästhetischen Wert. Die Entdeckung unserer Verstecke wird den Ungeborenen apokalyptische Todesqualen bereiten.

Der große Sonnengesang Echnatons regte Heinz Kreutz zu einem Triptychon an, welches das große Spektrum der Farbnuancen, das tiefe Dunkel und das strahlende Licht beständig wiederzugeben vermag.

Heinz Kreutz, geboren 1923 in Frankfurt. 1940 Ausbildung als Fotograf. Kriegsdienst von 1940 bis 1942 in Stalingrad, Lazarettaufenthalt bis 1944 in Marburg. Bis zum 35. Lebensjahr arbeitet Kreutz als Weißbinder und fotografischer Gelegenheitsarbeiter. 1951 erhält er ein privates Stipendium, Aufenthalt in Paris und Südfrankreich. Seit 1976 lebt Heinz Kreutz in Antdorf (Bayern).

Deutsches Informel
Quadriga

Titel von Bernhard Albers

 

 

 
Wilhelm von Gloeden, Guglielmo Plüschow, Vincenzo Galdi
Aktphotographien um 1900

(Bibliothek des Blicks Bd. III)
deutsch, français, english, italiano, español
33 Duotone-Abb., 64 S., Großformat A4, geb., 2009
ISBN 978-3-89086-531-7 ISBN 3890865313
€ 39,-   beim Verlag bestellen
 
 

 
Foto aus dem Band

 

 
Peter Weiermair
Die Sammlung E. J.

(Bibliothek des Blicks Bd. I)
deutsch, english, français
102 Abb., 96 S., fadengeh. Brosch., 3. Aufl. 2009
ISBN 978-3-89086-955-1 ISBN 3890869556
€ 20,-   beim Verlag bestellen
€ 20,-   bei prinz-eisenherz.com bestellen
 
 

 

Nur selten gelangen auf Grund der Umsicht der Verwandten, welche den guten Ruf wahren wollen und homoerotische wie homosexuelle Neigungen verdrängen oder leugnen möchten, Sammlungen wie die E.J.'s auf die Nachwelt. Nur dem Umstand, daß E.J. alleinstehend war und die Sammlung über einen Zwischenhändler in die Hände des Wiener Galeristen Hubert Winter kam, hat sie erhalten. Zum ersten Male öffentlich gezeigt wurde sie als dessen Leihgabe in der Frankfurter Ausstellung «Das Aktfoto».

 

 
Will McBride
Situationen / Projekte

Ein Fotobuch
(Bibliothek des Blicks Bd. II)
deutsch, english, français
44 Duotone-Abb., 64 S., geb., 2. Aufl. 2000
ISBN 978-3-89086-956-8 ISBN 3890869564
Vergriffen! Out of Print! Epuisé!
 
 

 
in Italien, 1955

Der Mann ist erst ein Baby, dann ein Kind und dann ein Junge, bevor er Mann werden soll. Diesem Jungen gilt mein Hauptinteresse. Der Mann scheint mir fertig, der Junge hingegen vielversprechend zu sein. Den Jungen zu erforschen, ihn darzustellen in hundertfachen Situationen, das ist mein Ziel.
Will McBride

 

 
Herbert Tobias
Männer-Fotografien

aus der Sammlung Pali Meller Marcovicz
(Bibliothek des Blicks Bd. IV)
deutsch, english, français
42 Duotone-Abb., 64 S., geb., 1996
ISBN 978-3-89086-813-4 ISBN 3890868134
€ 29,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Herbert Tobias, geboren 1924 in Dessau, starb 1982 in Hamburg. Als 18-jähriger muß er in den Krieg, desertiert gegen Kriegsende, gerät jedoch in amerikanische Gefangenschaft. 1947 geht er in eine Schauspielschule nach Siegburg. Er führt Regie-Assistenz, macht Bühnenbilder und Kostümentwürfe bei der Niedersachsen-Bühne, einem Tournee-Theater. In Heidelberg lernt er den Amerikaner Dick kennen, mit dem er später nach Paris geht. Tobias beginnt zu fotografieren. 1953/54 Verhaftung und Abschiebung nach Deutschland, er geht nach Berlin und wird Star-Fotograf der Mode-Szene. 1969 bricht er mit dem Estabishment und geht nach Hamburg. Es entstehen Männer-Bilder und der Kunsthandel entdeckt ihn.

Näheres zum Leben Herbert Tobias’

 

 

 
 
 
Ekkehard Hieronimus

Wilhelm von Gloeden –
Photographie als Beschwörung

12 Abb., 65 S., brosch., 1982
ISBN 978-3-89086-937-7 ISBN 3890869378
€ 16,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Wilhelm von Gloeden (1856–1931) war um die Jahrhundertwende ein international anerkannter Photograph hauptsächlich männlicher Akte. Nach dem Ersten mehr noch nach dem Zweiten Weltkrieg geriet sein Werk vollends in Vergessenheit. Erst seit einigen Jahren gibt es Bildbände, die sein umfangreiches Œuvre, wenn auch bruchstückhaft, dokumentieren. Ekkehard Hieronimus’ Studie ist die erste größere Monographie über diesen interessanten und wichtigen Pionier der «plein air»-Photographie.

 

 
 
 
Otto Greis

Zeichnungen

Einführung von Lorenz Dittmann
32 Abb., 109 S., geb., Großformat 24×28 cm, 1997
Bestellung nur direkt beim Verlag möglich!
€ 20,-   beim Verlag bestellen ISBN 3-7774-7450-9 ISBN 3777474509
ISBN 978-3-7774-7450-9 ISBN 9783777474502
 

 

 

 

 
 
 
Otto Greis

Aufbruch in eine neue Bildwirklichkeit

Beiträge von Werner Haftmann, Lorenz Dittmann, Christa Lichtenstern und einem Werkverzeichnis der Malereien von Ulla Siegert.
56 farbige Abb., 180 S., Leinen geb., Großformat 30×32 cm, 2000
Bestellung nur direkt beim Verlag möglich!
€ 30,-   beim Verlag bestellen ISBN 3-7774-8420-2 ISBN 3777484202
ISBN 978-3-7774-8420-4 ISBN 9783777484204
 

 

 

 

 
Otto Greis
Die Malerei am Ende?

Ein Gespräch (1996)
(Über Malerei Bd. 7)
25 teils farbige Abb., 56 S., geb., 2009
ISBN 978-3-89086-530-0 ISBN 3890865305
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Kandinsky hat einmal über Cézanne geschrieben: «Er verstand aus einer Teetasse ein beseeltes Wesen zu schaffen oder richtiger gesagt, in dieser Tasse ein Wesen zu erkennen.» In diesem Sinne ist Otto Greis ein verwandelter Nachfolger von Paul Cézanne geworden.

Bernhard Albers

Otto Greis, geboren 1913 in Frankfurt am Main. Er studierte dort Malerei von 1934 bis 1938, danach längerer Aufenthalt in Friesland bis 1940. Kriegsdienst von 1940 bis 1944. 1945 begegnet er Ernst Wilhelm Nay. Erste informelle Bilder entstehen 1951/52, Kontakte in Paris, seitdem dort längere jährliche Aufenthalte. 1952 Quadriga-Ausstellung in Frankfurt am Main mit K. O. Götz, Heinz Kreutz und Bernard Schultze. 1957 übersiedelt er nach Paris. 1984 Übersiedlung nach Ockenheim am Rhein, wo er 2001 stirbt.

 

 
Heinz Kreutz
Holzschnitte

Werkverzeichnis 1960–1989
mit einer Biographie und Ausstellungsverzeichnis
(Über Malerei Bd. 6)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 45)
128 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-599-7 ISBN 3890865992
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Heinz Kreutz, geboren 1923 in Frankfurt. 1940 Ausbildung als Fotograf. Kriegsdienst von 1940 bis 1942 in Stalingrad, Lazarettaufenthalt bis 1944 in Marburg. Bis zum 35. Lebensjahr arbeitet Kreutz als Weißbinder und fotografischer Gelegenheitsarbeiter. 1951 erhält er ein privates Stipendium, Aufenthalt in Paris und Südfrankreich. Seit 1976 lebt Heinz Kreutz in Antdorf (Bayern).

Deutsches Informel
Quadriga

Weitere Titel von Heinz Kreutz

Weitere Rimbaud-Taschenbücher

 

 

 
 
 
Otto Greis
1953
75 Modulationen mit Fleck und Strich

Bildermappe
Einleitung Sigrid Hofer
75 Reproduktionen in Farbe
2 Blätter Beilage
Druck auf 77 säurefreien Kartonbogen
Leinenkassette im Großformat 42×31,5 cm
2002
Auflage 200 numerierte Exemplare
ISBN 978-3-89086-715-1 ISBN 3890867154
€ 250,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Otto Greis
Am Ende soll die Verzauberung stehen

Im Spätherbst 1951 reist Otto Greis zusammen mit Karl Otto Götz zur 2. COBRA-Ausstellung nach Lüttich. Die Konfrontation mit der experimentellen Kunst bewirkt einen abrupten Stilwechsel in seinem Werk. Kaum zurück arbeitet er an «Claude» (1951/52), seinem ersten informellen Bild. Es war ihm, so Greis selbst, «der Kragen geplatzt». Form und Farbe haben sich befreit, alle Fesseln wurden abgelegt. Meisterwerke des Tachismus entstehen in rascher Folge, die im Dezember 1952 in der Zimmergalerie Klaus Franck in Frankfurt a.M. ausgestellt werden und ihn neben Karl Otto Götz, Heinz Kreutz und Bernard Schultze als Mitglied der Künstlergruppe Quadriga feiern.

Als charakteristische Eigenheit der Serie «Funktionales von Fleck und Strich» fällt deren Dunkelfarbigkeit auf, der für die Inszenierung von Räumlichkeit Bedeutung zukommt. Auf einen häufig bildbeherrschenden großen schwarzen Fleck sind hellere Striche aufgetragen, die auf diese Weise wie vorgelagert erscheinen. Kleinste weiße Farbspritzer auf dem dunklen Fond bilden Partikel, die aus einer imaginären Feme aufleuchten. Dann wieder werden Punkte in unterschiedlichen Farbnuancen oder Farbwerten nebeneinander gesetzt, und ihre Wirkung hinsichtlich der Räumlichkeit ins Spiel gebracht. Funken sprühen auf, Ocker und Gelb leuchten vor dem Dunkel. Schraffuren versperren Einblicke, Dynamik und wilde Bewegtheit äußern sich in spitzen Formen. Verkrustete Farbflächen kontrastieren mit beinah transparent aufgetragener Couleur, Schlieren und Rinnsale bilden sich. Farbstrudel verschwinden in der Tiefe, unscharfe Konturen erscheinen neben entschieden gesetzten Strichen.

War der Tachismus ursächlich aus der Negation tradierter Kompositionsgesetze hervorgegangen und war dies notwendig, um die übermächtigen Vorbilder der Moderne zu überwinden, um die Funktion des Bildes neu definieren zu können, so bedeutete Formauflösung doch nicht die Aufgabe jeglicher formaler Verbindlichkeiten, sondern lediglich Preisgabe bisheriger Gesetzmäßigkeiten. Darin war die Malerei radikal, an Stelle der alten hatten andersartige zu treten. Wenn aber Jackson Pollock so weit gegangen war, in seinem «all-over» die Bildfläche gleichmäßig mit Farbstrukturen zu überziehen, ohne dabei Schwerpunkte auszuformen, so setzt Otto Greis auf einen kompositorisch-hierarchischen Bildaufbau. Seine Arbeiten sind als fest umgrenzte Felder gedacht, deren Abgeschlossenheit er durch feine schwarze Ränder unterstreicht. Gerade bei Greis wird deutlich, daß das tachistische Bild nicht dem Zufall überlassen wird. Entschieden verwahrt er sich dagegen, den gestischen Malakt als psychische Selbstentäußerung zu interpretieren oder Zusammenhänge seiner Malerei mit biographischen Stationen herzustellen. Nicht der spontane Farbauftrag, der dem Unbewußten folgt, ist sein Anliegen, sondern die Konstruktion. Für gefühlsmäßige Äußerungen ist hier kein Platz. Was zählt ist das Experiment. 1954 hat Greis diesen Gedanken in einem Brief zum Ausdruck gebracht: «… ich halte es meinerseits für notwendig, sich der reinen optischen Wahrnehmung zu überlassen und betrachte das schembar ‹romantische› in meinen bildern, ohne rückblick, ohne erinnerung und ohne reflexionen – mit nüchternem durchdringenden blick – vielleicht vergleichbar dem eines modernen Wissenschaftlers am forschungsinstrument.» Das ästhetische Ergebnis läßt von diesem Kalkül nichts spüren, denn Greis’ Ziel war das Bild, das sich der Erklärung entzieht und den Betrachter verzaubert.

Greis’ informelle Bildsprache währte nur wenige Jahre. Mit den Experimenten von 1953, die in seine beiden letzten großen Werke dieser Schaffensphase mündeten, den «Ikarus» und «Semeies Abschied» (beide 1953), war ein Endpunkt erreicht. Alle Möglichkeiten informeller Gestaltung schienen ausgelotet. In einem Brief an Raoul Ubac, mit dem er über viele Jahre freundschaftlich verbunden bleibt, kommentiert er im Sommer 1956 die Lage: «Hier bei uns im Lande ist eine merkwürdige Situation entstanden. Der Tachismus blüht an allen Ecken wie die Pest in Bergamo. Es ist ermüdend.» Das Bedürfnis nach Struktur aber wohl auch die Abgrenzung zu den Epigonen, die diese Malerei als einen leicht zu handhabenden Stil für sich entdeckten, veranlaßt Greis, sich erneut anderen Aufgabenstellungen zuzuwenden. Sein Verlangen richtet sich darauf, künftig mit dem Pinsel wieder deutlicher zu gestalten und führt ihn 1955 zu den Tuareg-Bildem.

Sigrid Hofer

 

 

 
Otto Greis
Bildwirklichkeit und Poesie

Über Malerei
(Über Malerei Bd. 4)
Hrsg. und bearbeitet von Ulla Siegert
26 meist farbige Abb., div. Skizzen, 96 S., geb., 2002
ISBN 978-3-89086-713-7 ISBN 3890867138
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Otto Greis, geboren 1913 in Frankfurt am Main. Er studierte dort Malerei von 1934 bis 1938, danach längerer Aufenthalt in Friesland bis 1940. Kriegsdienst von 1940 bis 1944. 1945 begegnet er Ernst Wilhelm Nay. Erste informelle Bilder entstehen 1951/52, Kontakte in Paris, seitdem dort längere jährliche Aufenthalte. 1952 Quadriga-Ausstellung in Frankfurt am Main mit K. O. Götz, Heinz Kreutz und Bernard Schultze. 1957 übersiedelt er nach Paris. 1984 Übersiedlung nach Ockenheim am Rhein, wo er 2001 stirbt.

Die Malerei von Otto Greis wird von dem Anspruch geleitet, die gegebene Fläche des Bildträgers im Bild selbst aufzulösen. Diese Vorstellung formuliert er 1960 in einem Brief an den Kunsthistoriker Karlheinz Gabler: «Viele Maler hören dort auf, wo das Problem der Malerei beginnt, bei der Durchdringung mit der dritten Dimension.» Doch nicht erst ab den 60er Jahren widmet sich Greis Problemen des «Raumkörpers», so der von ihm gewählte Begriff. Vielmehr begleitet ihn dieser als Grundton beständig und findet in den deutlich wechselnden stilistischen Phasen unterschiedliche Ausformungen.

Ulla Siegert, geboren 1966, studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Philosophie in Marburg und Münster. Ihre Dissertation, Otto Greis, Farbe – Form – Licht, mit einem Werkverzeichnis der Gemälde 1945–1995, wurde 1999 publiziert.

 

 

 
Heinz Kreutz
Interview

mit Kirsten Kretschmann-Muche
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 13)
84 S., brosch., 2003
ISBN 978-3-89086-706-9 ISBN 3890867065
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Heinz Kreutz, geboren 1923 in Frankfurt. 1940 Ausbildung als Fotograf. Kriegsdienst von 1940 bis 1942 in Stalingrad, Lazarettaufenthalt bis 1944 in Marburg. Bis zum 35. Lebensjahr arbeitet Kreutz als Weißbinder und fotografischer Gelegenheitsarbeiter. 1951 erhält er ein privates Stipendium, Aufenthalt in Paris und Südfrankreich. Seit 1976 lebt Heinz Kreutz in Antdorf (Bayern).

Deutsches Informel
Quadriga

Weitere Rimbaud-Taschenbücher

 

 

 
Heinz Kreutz
Farbe ist Wolke und Stein

Über Malerei
(Über Malerei Bd. 3)
24 meist farbige Abb., 128 S., geb., 2002
ISBN 978-3-89086-730-4 ISBN 3890867308
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Aus verschiedenen Vorträgen und Beiträgen, die Heinz Kreutz mir zur Verfügung stellte, habe ich einzelne Aspekte seiner Malerei herausgelöst und mit Überschriften versehen. Einige Texte hat er auf meinen Wunsch hin noch zusätzlich verfaßt.

Die Alphabetisierung der einzelnen Teile ergibt zwar eine wirklich zufällige Anordnung, die dem Leser einen individuellen Einstieg erlaubt, doch sollte er auch die «magische» Abfolge ins Auge fassen: Es beginnt mit der Begegnung eines Bildes von «Niccolo dell' Abbate», die in ihrer Bedeutung schon auf den nächsten Beitrag («Abstraktion») hinweist. Wie «Abstraktion» und «Farbordnung» für Heinz Kreutz zusammengehören, lesen wir im folgenden über «Franziscus Aguilonius», «Altamira» und so fort. Mit den letzten Seiten haben wir dann den Kosmos eines großen Malers durchschritten, der in seinen Anfängen zur «Quadriga» gehörte. So ist es nur konsequent, daß uns die anderen Bände «Über Malerei» Bernard Schultze, K. O. Götz und Otto Greis näher bringen.

Bernhard Albers

 

 

 
Bernard Schultze
Über Malerei

Gesammelte Aufsätze 1957–1994
(Über Malerei Bd. 1)
15 Abb., 96 S., geb., 2000
ISBN 978-3-89086-798-4 ISBN 3890867987
€ 18,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Bernard Schultze wurde 1915 in Schneidemühl, Westpreußen geboren. 1934 bis 1939 studierte er an der Hochschule für Kunsterziehung (Berlin) und an der Kunstakademie Düsseldorf. 1939 bis 1945 war er Soldat. 1944 wurden alle bis dahin entstandenen Arbeiten durch einen Bombenangriff vernichtet. 1947 zieht er nach Frankfurt am Main. Erste informelle Bilder entstehen 1951. 1952 war dann die legendäre «Quadriga»-Ausstellung in Frankfurt mit K. O. Götz, Otto Greis und Heinz Kreutz. 1955 heiratete er die Künstlerin Ursula Bluhm. 1958 zeigt die Galerie Daniel Cordier in Paris eine Einzelausstellung. 1961 entstehen erste «Migof»-Arbeiten und Zungen-Collagen. 1967 und 1969 erhält er die Kunstpreise der Städte Darmstadt und Köln. Seit 1968 lebt er in Köln. 1981 wird er Titularprofessor des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Kunstpreise und große Ausstellungen krönen seinen Lebensweg.

 

 

 
K. O. Götz
Spuren der Maler

Lyrische Texte
(Über Malerei Bd. 2)
7 Abb. 189 S., geb., 2000
ISBN 978-3-89086-750-2 ISBN 3890867502
€ 20,-
 
 

 

K. O. Götz, geboren 1914 in Aachen, ist ein Hauptvertreter der informellen Malerei. Um 1933 entstanden seine ersten abstrakten Arbeiten, die ihm von 1933 bis 1945 ein Ausstellungsverbot durch die Nationalsozialisten eintrugen. Seit 1945 hat der Maler viele Ausstellungen im In- und Ausland. 1949 wurde Götz Mitglied der Gruppe COBRA. 1952 gründete er mit Otto Greis, Heinz Kreutz und Bernard Schultze die «Quadriga» – in diesem Jahr entstanden auch die ersten informellen Bilder. Von 1959 bis 1979 war er Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Er lebt und arbeitet seit 1975 in Wolfenacker im Westerwald.

K. O. Götz ist – neben Max Hölzer, Johannes Hübner, Lothar Klünner und Dieter Hülsmanns – einer der wenigen Vertreter des literarischen Surrealismus in Deutschland. Mit dem französischen Surrealismus beschäftigte er sich schon 1934. Zu den ersten Schreibversuchen kam es Anfang der vierziger Jahre, doch erst ab 1945 fand Götz seinen eigenständigen poetischen Stil. Von 1948 bis 1953 gab er die Zeitschrift «Meta» heraus, in der beispielsweise Paul Celan zum ersten Mal in Deutschland veröffentlicht wurde.

11 Weitere Titel von und zu K. O. Götz

 

 

 
 
 
K. O. Götz
Erinnerungen   Bde. I–IV

Mit einer Werkauswahl 1934–1999
und einem Namensverzeichnis
zus. 248 meist farbige Abb.
zus. 1120 S., geb., 1999
ISBN 978-3-89086-807-3 ISBN 389086807X
€ 98,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

K. O. Götz, geboren 1914 in Aachen, ist ein Hauptvertreter der informellen Malerei. Um 1933 entstanden seine ersten abstrakten Arbeiten, die ihm von 1933 bis 1945 ein Ausstellungsverbot durch die Nationalsozialisten eintrugen. Seit 1945 hat der Maler viele Ausstellungen im In- und Ausland. 1949 wurde Götz Mitglied der Gruppe COBRA. 1952 gründete er mit Otto Greis, Heinz Kreutz und Bernard Schultze die «Quadriga» – in diesem Jahr entstanden auch die ersten informellen Bilder. Von 1959 bis 1979 war er Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Er lebt und arbeitet seit 1975 in Wolfenacker im Westerwald.

K. O. Götz ist – neben Max Hölzer, Johannes Hübner, Lothar Klünner und Dieter Hülsmanns – einer der wenigen Vertreter des literarischen Surrealismus in Deutschland. Mit dem französischen Surrealismus beschäftigte er sich schon 1934. Zu den ersten Schreibversuchen kam es Anfang der vierziger Jahre, doch erst ab 1945 fand Götz seinen eigenständigen poetischen Stil. Von 1948 bis 1953 gab er die Zeitschrift «Meta» heraus, in der beispielsweise Paul Celan zum ersten Mal in Deutschland veröffentlicht wurde.

Die Erinnerungen von K. O. Götz sind in vier Bänden erschienen.

ersetzt:
ISBN 978-3-89086-840-0   Erinnerungen Bd. 1
ISBN 978-3-89086-841-7   Erinnerungen Bd. 2
ISBN 978-3-89086-842-4   Erinnerungen Bd. 3
ISBN 978-3-89086-843-1   Erinnerungen Bd. 4

 

 
 
Osiris
Zeitschrift für Literatur und Kunst
Heft 2. 1997

Schwerpunktthema: «Quadriga»-Künstler
12 Abb., 130 S., brosch., 1997
nur im Paket erhältlich, siehe hier …
 
 

 

Aus dem Inhalt:

Lyrik und Prosa
Erich Jansen
Reinhard Kiefer
Hans Weßlowski
Sibylle Klefinghaus
Manfred Peter Hein
Paul Wühr
Gerhard Neumann

«Das Unmögliche»
Alfred Kittner: Erinnerung an Celan
Michael Guttenbrunner: Begegnung mit Celan
Theo Buck: Wem gehört Celan?

«Deutsches Informel»
Rolf Wedewer: Informel
Heinz Kreutz: Die Quadriga-Ausstellung
René Hinds: Quadriga
Bernard Schultze: Im Zeichen des Informel
Bernard Schultze: Notizen
Otto Greis: Notizen
Max Hölzer: Über Otto Greis
K. O. Götz: Im Labyrinth einer Revolte
Rissa: Über K. O. Götz

Weitere Hefte der Zeitschrift Osiris

 

 

 
Albrecht Fabri
Reden zu Ausstellungen von Hann Trier

1 Abb., 52 S., geb., 1995
ISBN 978-3-89086-926-1 ISBN 3890869262
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 

 

Vorbemerkung:

Die hier versammelten Reden sind historisch, insofern sie sich jeweils auf eine bestimmte Kunstsituation und deren Jargon beziehen.
Sie sind des weiteren historisch, insofern sie das Accompagnement einer inzwischen 47jährigen heiteren Freundschaft bilden, in der nur das nicht klar ist, wer von wem wann was gelernt hat.
Eine neuere Rede müßte sich mit dem Versuch unbedarfter Kritiker beschäftigen, Hann Trier in das schon seiner Undefiniertheit wegen unsinnige Kasterl INFORMEL einzusperren. Dieser Undefiniertheit wegen bleibt es bei dem Versuch.

Inhalt:

Vorbemerkung

Die Reden

  1. Galerie Der Spiegel, Köln (1951)
  2. Galerie Martinet, Amsterdam (1953)
  3. Galerie Hella Nebelung, Düsseldorf (1957)
  4. Lübecker Kunstverein (1965)
  5. Haus Kaspar Brüninghaus, Köln (1968)
  6. Galerie Der Spiegel, Köln (1975)
  7. Galerie Der Spiegel, Köln (1985)
  8. Kölner Artothek (1986)

Nachtrag

  1. Interview mit Sisyphos, Köln (1948)
  2. Katalog des Kölnischen Kunstvereins (1986)

 
Weiterer Titel zu Albrecht Fabri

 

 

 
 
 
Paul Good

Heraklit in Kunst und Philosophie
Drei Beispiele:
Hoehme / Meister / Nietzsche

4 farbige Abb., 96 S., geb., 1993
ISBN 978-3-89086-893-6 ISBN 3890868932
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Drei Variationen eines Heraklit'schen Themas: wie eines in sich unterschieden das andere ist. Bei der informellen Malerei von Gerhard Hoehme begründet dieses Zugleich einen erweiterten Bildbegriff, beim Lyriker Ernst Meister gibt sich eine Gegenwendigkeit der Sprachform vor allem beim Raumbegriff Ausdruck, beim Philosophen Friedrich Nietzsche zersetzt diese Heraklit'sche Intuition den abendländischen Seinsbegriff.

Inhalt

Zugleich
Was hat Gerhard Hoehmes Malerei des Informel mit Heraklits Denken zu tun?
1. Gerhard Hoehmes Berufung auf Heraklit
2. «Hymne an Heraklit»
3. «Die Schnur ist die plastische Form des Heraklit'schen Denkens»
4. Von der Intuition des Heraklit'schen Denkens

Wandloser Raum
Heraklits Sprachform in der Lyrik von Ernst Meister
1. Das göttliche Rätsel
2. Hinweise auf Heraklits Sprachform
3. Heraklit bei Meister
4. Ernst Meisters Heraklit-Lektüre

Nietzsche – der Herakliteer
1. Die Nähe entfernter Gebirge
2. Die Wahrheit der Illusion
3. Werden heißt vergehen
4. Das Eine ist das Viele
5. Die tragische Weisheit

Nachbemerkung

Paul Good, 1942 in Mels/Schweiz geboren. Studium der Philosophie in Paris und in München. 1970 Promotion zum Dr. phil. an der Ludwig Maximilians-Universität in München. 1973 Habilitation in Philosophie an der Hochschule St. Gallen. 1976 Research Associate der University of California, Berkeley USA. Seit 1983 Professor für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf, Hochschule für Bildende Künste.

Publikationen zu Maurice Merleau-Ponty und Max Scheler, zum Ethos der Wissensformen (Mythos, Metaphysik, Wissenschaft, Märchen), insbesondere zur Semantik der bildenden Kunst und der Lyrik. «Die nervöse Hand. Zur Semantik der Linien von Rolf Sackenheim» Köln 1991. Herausgabe der Gesammelten Gedichte von Joseph Kopf «nur eine bewegung von licht» und «das geöffnete schneeblatt» 1992 im Rimbaud Verlag.

Weitere Titel, hrsg. von Paul Good: Joseph Kopf, Gesammelte Gedichte

Weitere Titel von und zu Ernst Meister

 

 

 
Werner Schmalenbach
Zwei Reden über Emil Schumacher

8 teils farbige Abb., 40 S., geb., 1999
ISBN 978-3-89086-783-0 ISBN 3890867839
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 

 

Aus der Vielzahl der Reden, die Werner Schmalenbach in Jahrzehnten über Emil Schumacher gehalten hat, sind hier die im Karl-Ernst-Osthaus-Museum und die in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen abgedruckt.

 

 

 
 
 
László Lakner
Köpfe und Schädel

Eine Bildauswahl
aus den Jahren 1957, 1981–1995.
Mit Fragmenten eines Gesprächs
zwischen Thomas Hirsch und László Lakner.
32 farbige Abb., 68 S., Großformat, Efalin, 1997
200 numerierte und signierte Exemplare
ISBN 978-3-89086-827-1 ISBN 3890868274
€ 51,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

László Lakner, geboren 1936 in Budapest, lebt in Berlin.
1954–1960 Kunstakademie Budapest, Diplom der Malerei. 1970 konzeptionelle Arbeiten, erste Buchobjekte und Buchbilder. 1974 Stipendium des Künstlerprogramms des DAAD, Berlin (kehrt nicht nach Ungarn zurück), 1977 Deutscher Kritikerpreis, Berlin, 1980/81 PS1-Stipendium New York, 1982 Berufung an die Universität Essen.

 

 

 

 
   
 
Yves Bonnefoy
L'encore aveugle
Der noch Blinde

Gedichte (französisch / deutsch)
Mit 6 farbigen Abb. von K. O. Götz
32 S., Großformat, Leinen, 1999
200 numerierte und signierte Exemplare
ISBN 978-3-89086-793-9 ISBN 3890867936
€ 51,-   beim Verlag bestellen
 

 
 
   
 
K. O. Götz
Im Labyrinth einer Revolte

Notizen
27 Abb., 64 S., Großformat, Leinen, 1997
100 numerierte und signierte Exemplare
ISBN 978-3-89086-858-5 ISBN 3890868584
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 

 
 
   
 
Dagmar Nick
Trauer ohne Tabu

Gedichte
Mit 4 Aquarellen von Gertrude Gröninger-van der Eb
28 S., Großformat, Leinen, 1999
250 numerierte und signierte Exemplare
ISBN 978-3-89086-784-7 ISBN 3890867847
Vergriffen! Out of Print! Epuisé!
€ 26,-
 

 
 
   
 
J. Ramirez Soto Mayor
Guadalupe Amor
C. Martinez Lamarque

Gedichte

Gedichte (spanisch / deutsch)
Mit 6 schwarz-weißen Abb. von K. O. Götz
32 S., Großformat, Leinen, 1992
100 numerierte und signierte Exemplare mit einer Skizze des Künstlers
Vergriffen! Out of Print! Epuisé!
€ 51,-
 

 
 
Joachim Sartorius
Was im Turm begann

Ein Zyklus von siebzehn Gedichten
mit sechs Bildern von László Lakner
32 S., Großformat, Leinen, 1995
100 numerierte und signierte Exemplare
ISBN 978-3-89086-868-4 ISBN 3890868681
€ 51,-   beim Verlag bestellen

 

 

 

 

 
Francisco Tanzer / Max Uhlig
Zeichen und Zeilen

Gedichte und Bilder
mit 23 Zeichnungen von Max Uhlig
mit einem Nachwort von Reinhard Ermen
23 farbige + 1 Abb., 64 S., Großformat, Leinen, 1999
200 numerierte und signierte Exemplare
ISBN 978-3-89086-826-4 ISBN 3890868266
Vergriffen! Out of Print! Epuisé!
€ 92,-

 

 
Max Uhlig, geboren 1937 in Dresden. 1951 dreijährige Lehrzeit als Schrift- und Schildermaler, Studium 1955–60 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer. Von 1961–63 Meisterschüler von Hans Theo Richter an der Deutschen Akademie der Künste, Berlin. 1964 Beginn seiner freischaffenden Tätigkeit, seit 1995 Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Auszeichnungen:
1979 Preis der VI. British-International Printbiennale, Bradford
1987 Käthe-Kollwitz-Preis
1991 2. Preis der 21. Internationalen Biennale, São Paulo
1992 Goldmedaille der 10. Norsk International Printtriennale, Frederikstad
1998 Verdienstorden des Freistaates Sachsen
1998 Hans-Theo-Richter-Preis der Sächs. Akademie der Künste
Zahlreiche Arbeiten in Museen und öffentlichem Besitz in Deutschland, England, Frankreich, Österreich, Polen, der Schweiz, Ungarn und den USA.

Francisco Tanzer, am 12. September 1921 in Wien geboren, lebte seit 1955 in Düsseldorf. Zu seinen Werken gehören unter anderem der Roman «Die Befreiung», der Sammelband «Stimmen» mit Erzählungen und Gedichten. Das Theaterstück «Das Ehepaar» wurde unter dem Titel «Die wiedergefundene Zeit» wiederholt im Fernsehen gesendet. Viele seiner Gedichte wurden von Komponisten zeitgenössischer Musik vertont. Die Texte in diesem Band stammen aus «Stimmen. Tagebuch, Novellen, Gedichte», erschienen im Hermansen Verlag Köln 1979. Francisco Tanzer starb am 25. Oktober 2003.

Max Uhlig hat Gedichte des Düsseldorfer Lyrikers Francisco Tanzer soweit ausgewählt, daß nur wenige Zeilen des jeweiligen Gedichtes übrig blieben. Diese haben ihn dann zu Zeichnungen angeregt, die alle im Buch abgebildet sind.

Die Auflage beträgt 200 Exemplare. Alle Bände sind von Francisco Tanzer und Max Uhlig handsigniert und numeriert.
Den ersten 23 Exemplaren liegt je eine der in diesem Band in Originalgröße abgebildeten Arbeiten bei.

 

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